Covid-19-Schutzmaßnahmen an den Schulen in Bayern:

Verlängerung des Distanzunterrichts bis einschließlich 12. Februar 2021

Leider ist das Infektionsgeschehen in Bayern wie in weiten Teilen Deutschlands immer noch so hoch, dass in allen gesellschaftlichen Bereichen umfassende Schutzmaßnahmen notwendig sind.

Die Ministerpräsidenten der Länder haben daher am 19. Januar 2021 in ihrer Besprechung mit der Bundeskanzlerin den Beschluss gefasst, die Schulen für den Präsenzbetrieb weiterhin bis Mitte Februar 2021 geschlossen zu halten. Der bayerische Ministerrat hat diese Beschlüsse am 20. Januar 2021 grundsätzlich bestätigt, dabei allerdings einzelne Präzisierungen vorgenommen. Die Elfte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (11. BayIfSMV) vom 15. Dezember 2020 wurde in der Folge auch in Bezug auf den Schulbetrieb geändert.

 

 Demnach gilt:

  • An allen Schularten und in allen Jahrgangsstufen findet – bis auf die unten genannten Ausnahmen – bis einschließlich 12. Februar 2021 Distanzunterricht gem. § 19 Abs. 4 BaySchO statt.
  • Die im KMS vom 7. Januar 2021 Nr. ZS.4-BS4363.0/332 enthaltenen Regelungen gelten auch für den verlängerten Zeitraum des Distanzunterrichts. Insbesondere bitte ich Sie, weiterhin eine Notbetreuung unter den in dem Schreiben genannten Rahmenbedingungen anzubieten.

 

Abweichend hiervon findet ab Montag, 1. Februar 2021,

  • für Schülerinnen und Schüler, die 2021 die Abiturprüfungen bzw. Fachabiturprüfungen ablegen, d. h. am Gymnasium die Jgst. Q12, an den Abendgymnasien und Kollegs die Jahrgangsstufe III, an den Beruflichen Oberschulen (FOSBOS) und den entsprechenden Schulen zur sonderpädagogischen Förderung die Jgst. 12 und 13 und
  • für Schülerinnen und Schüler beruflicher Schulen (einschließlich der entsprechenden Schulen zur sonderpädagogischen Förderung), bei denen bis zum 26. März 2021 Abschlussprüfungen bzw. Kammerprüfungen anstehen,

Wechselunterricht (d. h. Unterricht mit geteilten Klassen bzw. Kursen im Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht) statt.

Dabei gilt neben der durchgängigen Wahrung des Mindestabstands von 1,5 Metern die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auch im Klassenzimmer; die übrigen Vorgaben des jeweils aktuellen Rahmenhygieneplans Schule (z. B. zum Lüften) gelten unverändert weiter.

 

Schriftliche Leistungsnachweise (z. B. Schulaufgaben, Klausuren) können auch in voller Klassen- bzw. Kursstärke durchgeführt werden, wenn

  • im Prüfungsraum (z.B. Aula/Turnhalle) durchgängig ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann und
  • eine einheitliche und angemessene Prüfungsvorbereitung beider Teilgruppen gewährleistet ist.

Dies gilt ausschließlich für die o.g. Jahrgangsstufen bzw. Abschlussklassen. Für alle anderen besteht bis auf Weiteres keine Möglichkeit, schriftliche Leistungsnachweise durchzuführen; dies gilt auch für Nachtermine nur einzelner Schülerinnen und Schüler.

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