Erlass einer Veränderungssperre

für die Ortskerne von Baar und Ebenhausen

Probleme bereiten der Gemeinde immer mehr Hofstellen, die aufgelassen werden und einer neuen Nutzung (i.d.R. Wohnnutzung) zugeführt werden sollen.

Es soll deshalb für den Innenbereich ein einfacher Bebauungsplan aufgestellt werden, in dem die notwendige Grundstücksfläche je Wohnung festgesetzt wird, um eine vernünftige Nachverdichtung zu gewährleisten. Eine Untersuchung zur Wohnungsdichte im Rahmen des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) soll hierzu die nötigen Informationen für den erforderlichen Umgriff und Festsetzungen liefern.

Um die Ziele des Bebauungsplanes durchzusetzen und Bauanträge vor Inkrafttreten des Bebauungsplanes entsprechend behandeln zu können, ist eine Veränderungssperre gem. § 14 BauGB erlassen worden. Damit können Vorhaben, die die Errichtung, Änderung oder Nutzungsänderung von baulichen Anlagen zum Inhalt haben nicht durchgeführt oder bauliche Anlagen beseitigt werden. Erhebliche oder wesentliche wertsteigernde Veränderungen von Grundstücken und baulichen Anlagen, deren Veränderungen nicht genehmigungs-, zustimmungs- oder anzeigenpflichtig sind, nicht vorgenommen werden.

Werden die Ziele des Bebauungsplanes nicht berührt, kann die Baugenehmigungsbehörde im Einvernehmen mit der Gemeinde eine Ausnahme von der Veränderungssperre zulassen. Die Veränderungssperre gilt zwei Jahre.

Die beiden Veränderungssperren können im gemeindlichen Bauamt, Zimmer 105 oder hier auf der homepage unter Bürgerservice - Ortsrecht einsehen.

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